Computer
und Empfänger, ein gutes Team
Den Computer mit einem
Empfänger zu verbinden hat viele Vorteile.
Neben der Steuerung des
Empfängers über eine CAT-Schnittstelle
(nur möglich mit speziell
ausgerüsteten Kurzwellenempfängern), ist
die Verbindung zwischen
Computersoundkarte und Funkempfänger
die wohl sinnvollste Ergänzung
einer Funkempfangsstation.
Folgende Anwendungen sind
möglich:
- dekodieren von
Fernschreibsignalen, wie RTTY, PSK31, MFSK u.a.
- dekodieren von Datensignalen
auf Kurzwelle und UKW
z.B. Packet Radio, ARCARS,
ALE, POCSAG u.a.
- Analyse von empfangenen
Signalen unbekannter Art
- aufzeichnen einzelner
Sendungen auf die Festplatte zur
späteren Auswertung
- verbessern der
Empfangsqualität mittels einer DSP zum Ausblenden
von Störungen
Die
untenstehende Grafik zeigt den Anschluß an den Computer

Es ist zu beachten, das der
Lautstärkepegel am Eingang der Soundkarte
nicht zu hoch ist, die
Soundkarte wird sonst übersteuert, was zu schlechten
Ergebnissen führt. Insbesondere
der Mikrofoneingang ist empfindlich gegen
zu hohen Eingangspegel. Wird
der Kopfhörerausgang des Empfängers
benutzt muß mit dem
Lautstärkesteller geregelt werden. Diese Lösung hat
den Nachteil, das direkt aus
dem Empfänger nichts mehr zu hören ist, weil
in den meisten Fällen der
Lautsprecher des Empfängers beim Stecken des
Kopfhörers abgeschaltet wird.
Vorteilhafter ist die Benutzung einer
speziellen Record/Data - Buchse
mit konstanten NF-Pegel. Hier wird dann
nur noch mit dem Windows
Audiomixer geregelt. Bei der Einstellung des
Audiopegels ist oft weniger
mehr und führt zu besseren Ergebnissen.
Sollte es zu Brummstörungen
kommen, muß ein NF-Übertrager eingesetzt
werden, um Computer und
Empfänger galvanisch zu trennen.
Achtung: Bitte folgen Sie nicht
den Anweisungen hier im Internet bei
Brummstörungen den Schutzleiter
an geeigneter Stelle abzutrennen.
Das ist Lebensgefährlich!
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